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Methoden-Fall · Kompetenzmanagement

Was kann ein Technologieführer — und wie schreibt man das auf?

Für AVM, den Hersteller der FRITZ!Box, hat ein HTW-Forschungsteam ein strategisches Kompetenzmodell entwickelt — interviewbasiert, von der übergreifenden Kernkompetenz bis zur konkreten Kompetenzbeschreibung einzelner Abteilungen.

AVM Berlin·~880 Mitarbeitende·HTW Berlin·2024
Kurzantwort

Was kann ein Technologieführer eigentlich — und wie schreibt man das auf? Für AVM, den Hersteller der FRITZ!Box, hat ein HTW-Team interviewbasiert ein strategisches Kompetenzmodell entwickelt: von der übergreifenden Kernkompetenz bis zur konkreten Beschreibung. So wird sichtbar und steuerbar, welche Fähigkeiten den Erfolg tragen, statt sie dem Zufall zu überlassen.

Die Frage

Wie macht man die Fähigkeiten, die ein Technologieführer ausmachen, steuerbar — statt sie im Erfahrungswissen Einzelner zu belassen?

Strategisches Kompetenzmodell: vier Kompetenzfelder — Fach, Methodik, Sozial, Digital — verbunden mit einem zentralen Kern; vom Kern zur konkreten Rolle.

Die Ausgangslage

AVM steht für ein Produkt, das Millionen Haushalte kennen — die FRITZ!Box. Hinter einem solchen Technologieführer steckt spezifisches Können, das bisher vor allem als Erfahrungswissen existierte. Für rund 880 Mitarbeitende sollte daraus ein steuerbares Kompetenzmodell werden.

Die Methode

Das Modell entstand interviewbasiert: von den übergreifenden Kernkompetenzen über Cluster bis hinunter zu beispielhaften, konkreten Kompetenzbeschreibungen für einzelne Abteilungen wie die Kommunikation. Entscheidend war die Anschlussfähigkeit — ein Modell, das nicht im Ordner verschwindet, sondern Einführungsempfehlungen mitliefert.

Die Erkenntnis

Ein Kompetenzmodell wirkt nur, wenn es vom Abstrakten ins Konkrete reicht und mit einem Einführungspfad verbunden ist. Genau das beschreibt meine Kompetenzarchitektur: Kompetenz als steuerbares System statt als Schulungskatalog.

Was hier erzählt wird Dieser Methoden-Fall beschreibt Vorgehen, Modell und verallgemeinerbare Erkenntnis der HTW-Forschung. Der Partner ist im öffentlichen HTW-Forschungskatalog genannt; vertrauliche Inhalte und Ergebnisse bleiben außen vor.