Wie lernt eine Medienorganisation, die sich ständig neu erfindet?
Für das L&D-Team der Axel Springer SE hat ein HTW-Team eine „Lernarchitektur 2030“ und ein Wissensvernetzungs-Konzept entwickelt — Handlungsempfehlungen für lebenslanges Lernen und digitale Wissensvernetzung.
Wie lernt eine Medienorganisation, die sich ständig neu erfindet? Für das Lernteam von Axel Springer hat ein HTW-Team eine Lernarchitektur 2030 und ein Konzept zur Wissensvernetzung entworfen. Der Kern: Lebenslanges Lernen braucht eine bewusst gebaute Struktur — es passiert nicht von selbst, sondern dort, wo Wege, Anlässe und Vernetzung dafür angelegt sind.
Wie baut man eine Organisation, in der Lernen und Wissen fließen statt in Silos zu versanden?
Die Ausgangslage
Medienhäuser leben von Anpassungsfähigkeit. Das L&D der Axel Springer SE wollte Lernen und Wissensvernetzung zukunftsfähig aufstellen — lebenslang und digital.
Die Methode
Zwei Stränge: Eine „Lernarchitektur 2030“ mit Empfehlungen zu lebenslangem Lernen und Lernraumgestaltung, und ein Benchmark zur digitalen Wissensvernetzung über Enterprise Social Software. Wissen wird so von der individuellen Ablage zum vernetzten Organisationsraum.
Die Erkenntnis
Lernende Organisationen entstehen nicht durch mehr Kurse, sondern durch Architektur: Räume, Werkzeuge und Routinen, die Lernen und Wissensfluss ermöglichen. Das ist die Brücke zwischen Wissensmanagement und Organisationsdesign.
Vernetzt
Worauf dieser Fall aufsetzt — Modell, Feld, weitere Projekte.
Eine Organisation, die schneller lernt als ihr Markt?
Ich gestalte Lernarchitekturen und Wissensvernetzung als Teil des Organisationsdesigns. Schildern Sie kurz Ihre Situation.