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Methoden-Fall · Kompetenzmanagement · ShopFloor

Kompetenz dort prüfen, wo sie gebraucht wird — am ShopFloor

Für die Produktion von ContiTech (Techno-Chemie) hat ein HTW-Team einen integrierten, skillmatrix-gestützten Kompetenz-Prüfprozess entwickelt — der Arbeitssicherheit und praktische Arbeitsaufgabe verbindet.

ContiTech · Techno-Chemie·ShopFloor / Produktion·HTW Berlin·2024
Kurzantwort

Wie prüft man Kompetenz dort, wo sie wirklich zählt — direkt am ShopFloor? Für die Produktion von ContiTech hat ein HTW-Team einen skillmatrix-gestützten Prüfprozess entwickelt, der Arbeitssicherheit und praktische Arbeitsaufgabe verbindet. So wird Können nicht im Seminarraum abgefragt, sondern am Ort, an dem es gebraucht wird.

Die Frage

Wie weist man in der Produktion belastbar nach, dass jemand eine Aufgabe sicher und korrekt beherrscht — ohne bürokratisches Schulungstheater?

Skillmatrix als Raster aus Rollen (Maschinist, Schichtführer, Springer) und Anforderungen (Sicherheit, Aufgabe, Qualität, Anlage); gefüllte Punkte zeigen erfüllte Anforderungen.

Die Ausgangslage

Am ShopFloor zählt nicht das Zertifikat, sondern die tatsächliche, sichere Beherrschung einer Aufgabe. ContiTech wollte Kompetenz in der Produktion systematisch und prüfbar machen — anschlussfähig an die bestehende Trainingsrichtlinie.

Die Methode

Kern ist ein integriertes Kompetenzmanagementsystem mit einem skillmatrix-gestützten Prüfprozess: Er kombiniert Arbeitssicherheit mit einer praktischen Arbeitsaufgabe und macht so sichtbar, wer welche Anforderung erfüllt. Die Skillmatrix verbindet Anforderungen und Rollen zu einem Raster, das Lücken zeigt.

Die Erkenntnis

Kompetenzmanagement in der Produktion gelingt, wenn es am realen Arbeitsvollzug ansetzt statt am Formular. Die Skillmatrix ist dabei kein Selbstzweck, sondern das Steuerungsinstrument — eine konkrete Ausprägung der Kompetenzarchitektur.

Was hier erzählt wird Dieser Methoden-Fall beschreibt Vorgehen, Modell und verallgemeinerbare Erkenntnis der HTW-Forschung. Der Partner ist im öffentlichen HTW-Forschungskatalog genannt; vertrauliche Inhalte und Ergebnisse bleiben außen vor.