← Bücher StartBücherStrategische Arbeitszeitgestaltung
Springer Gabler · erscheint Juli 2026

Homeoffice und Vier-Tage-Woche sind Pflaster. Keine Strategie.

Strategische Arbeitszeitgestaltung — wie aus Einzelmaßnahmen eine Architektur wird: der Arbeitszeit-Baukasten aus sieben Modulen, datengetrieben und nach Lebensphasen kombiniert. Von Shari Busse & Kai Reinhardt.

Springer Gabler · Juli 2026 · ISBN 978-3-658-51697-0 · mit Shari Busse
Die These

Die meisten Organisationen verwalten Arbeitszeit. Wenige gestalten sie.

Homeoffice, Gleitzeit, Vier-Tage-Woche, Workation — fast jede Organisation hat inzwischen einzelne Maßnahmen eingeführt. Aber Einzelmaßnahmen ergeben noch keine Strategie. Sie konkurrieren miteinander, passen nicht zu Rollen und Lebensphasen und verpuffen, weil niemand das Ganze gestaltet hat.

Gleitzeit, Homeoffice und Vertrauensarbeitszeit werden als Wohltaten ausgerufen — selten als System gestaltet, das zu Aufgabe, Mensch und Wertschöpfung passt. Dieses Buch dreht die Perspektive um: Arbeitszeit als strategische Architektur, die zu Geschäftsmodell, Belegschaft und Lebensphasen passt — und damit auf Wettbewerbsfähigkeit, Bindung und Produktivität einzahlt, statt nur Erwartungen zu bedienen.

Flexibilität wird in den meisten Organisationen verordnet, selten konstruiert. Arbeitszeit ist Gestaltungsaufgabe, nicht Verwaltungsakt.

SPRINGER GABLER · 2026 StrategischeArbeitszeit-gestaltung [kr]
Beim Verlag vormerken

Springer Gabler · erscheint Juli 2026

Print & eBook · ISBN 978-3-658-51697-0 · Reihe „HR und Führung im digitalen Wandel"

Mit Shari Busse. Bis zum Erscheinen gibt der Vorab-Einblick im Denkraum bereits einen ersten Eindruck.

Was im Buch steht

Von der Einzelmaßnahme zur Architektur.

  1. Warum Arbeitszeit ein Betriebssystem ist und keine Benefit-Liste — und weshalb Einzelmaßnahmen ohne Architektur verpuffen.
  2. Die sieben Module des Arbeitszeit-Baukastens und wie sie sich zu einem stimmigen System kombinieren lassen.
  3. Gestaltung nach Lebensphasen: Was eine junge Familie braucht, unterscheidet sich von Karriere-, Sorge- oder Übergangsphasen — datengetrieben statt nach Bauchgefühl.
  4. Wie sich Arbeitszeit mit Geschäftsmodell und Wettbewerbsfähigkeit verbindet, statt nur auf Erwartungen zu reagieren.
Das Buch in einem Bild

Sieben Module — eine Architektur

Der Arbeitszeit-Baukasten fasst die gängigen flexiblen Modelle zu sieben Bausteinen zusammen. Nicht als Menü, aus dem man eines auswählt, sondern als kombinierbares System.

MODELL · ZUKUNFT DER ARBEIT Der Arbeitszeit-Baukasten Sieben Module, datengetrieben nach Lebensphasen kombiniert. 01Homeoffice & Remote 02Vertrauensarbeitszeit 03Teilzeit & Jobsharing 04Vier-Tage-Woche 05Sabbaticals & Auszeiten 06Projektbasiertes Arbeiten 07Workation AZBDatengetrieben kombiniert KOMBINIERT NACH LEBENSPHASE: KARRIERE · BALANCE · FAMILIE [kr] Prof. Dr. Kai Reinhardt · kaireinhardt.de © 2026 Kai Reinhardt
Die sieben Module des Arbeitszeit-Baukastens. Keines ist für sich richtig oder falsch — entscheidend ist die Kombination, abgestimmt auf Lebensphasen und Geschäftsmodell. Eigene Darstellung © 2026 Prof. Dr. Kai Reinhardt; nach Busse & Reinhardt, Strategische Arbeitszeitgestaltung (Springer Gabler 2026).

Keines der sieben Module ist allein die Lösung. Der Baukasten kombiniert sie datengetrieben — über Personas und drei Lebensphasen (Karriere, Balance, Familie). Homeoffice und Vertrauensarbeitszeit bilden das Fundament, das jede Phase trägt; die übrigen Module setzt man gezielt dazu.

Das Herzstück

Der Arbeitszeit-Baukasten — ein Gestaltungsmodell, kein Trendkatalog

Statt New-Work-Folklore und Einzeltrends steht im Zentrum des Buchs ein Modell: der Arbeitszeit-Baukasten. Er fasst die gängigen Bausteine — von flexiblen Modellen über Homeoffice, Jobsharing und Workation bis zu Sabbatical und Vertrauensarbeitszeit — nicht als Menü von Einzeloptionen, sondern als kombinierbares System. Datengetrieben und entlang von Lebensphasen entsteht daraus eine Architektur, die zu den Menschen und zum Geschäftsmodell passt, statt allen dasselbe Pauschalangebot zu machen.

  1. Sieben Module als gemeinsame Sprache — von Homeoffice und Vertrauensarbeitszeit bis Workation und Sabbatical.
  2. Datengetrieben kombiniert über Personas und drei Lebensphasen — Karriere, Balance, Familie — statt nach Bauchgefühl.
  3. Anschlussfähig an die Organisation: Wer Arbeitszeit gestaltet, gestaltet auch, wie verteilte Arbeit zusammenhält.

Das Modell mit allen sieben Bausteinen steht im Detail bereit: Der Arbeitszeit-Baukasten — sieben Module, nach Lebensphasen kombiniert → Wo Arbeitszeit auf die Frage trifft, wie verteilte Teams überhaupt strukturiert werden, schließt der Architektur-Baukasten verteilter Arbeit an.

Die 9-to-5-Lüge: Arbeitszeit ist kein Benefit

Über Arbeitszeit wird geredet, als ginge es um Wohlfühl-Angebote — ein Tag Homeoffice hier, ein freier Freitag dort. Tatsächlich ist Arbeitszeit eine der wirksamsten Stellschrauben einer Organisation: Sie bestimmt, wie Menschen zusammenarbeiten, wann sie verfügbar sind, ob sie bleiben. Wer sie als Sammlung von Einzelmaßnahmen behandelt, verschenkt genau diese Wirkung.

„Arbeitszeit ist Gestaltungsaufgabe, nicht Verwaltungsakt."

Das Buch von Shari Busse und Kai Reinhardt erscheint im Juli 2026 bei Springer Gabler. Bis dahin gibt eine ausführliche Analyse im Denkraum bereits einen ersten Einblick in das Modell und seine Logik — ehrlich gesagt der beste Weg, die Idee zu prüfen, bevor das Buch vorliegt.

Für wen — und warum

Geschrieben für die, die Arbeitszeit gestalten — nicht nur verwalten.

Wir haben das Buch für die geschrieben, die Arbeitszeit nicht länger als Zugeständnis verteilen, sondern als Strategie denken wollen: für die Geschäftsführung, die merkt, dass Einzelmaßnahmen die Bindung nicht halten; für HR- und People-Strategie, die hybrides Arbeiten gestalten soll, ohne es auf eine Anwesenheitsregel zu verkürzen; für Personalentwicklung und Mitbestimmung, die zwischen Erwartungen und Wirtschaftlichkeit eine tragfähige Linie suchen. Wer nur ein paar zusätzliche Benefits sucht, braucht es nicht. Wer Arbeitszeit als Wettbewerbsfaktor begreift, findet hier das Modell dazu.

Geschäftsführung & VorstandHR & People-StrategiePersonalentwicklungBetriebsrat & Mitbestimmung

Geschrieben haben es Shari Busse und Prof. Dr. Kai Reinhardt — Professor für BWL, Organisation und Personal an der HTW Berlin und Herausgeber der Springer-Reihe „HR und Führung im digitalen Wandel", in der das Buch erscheint. Kein Trendkatalog aus zweiter Hand, sondern aus Forschung und Beratungspraxis zu der Frage, wie Organisationen unter digitalen Bedingungen arbeiten.