Wo findet man Fachkräfte, bevor die Konkurrenz dort ist?
Für den Übertragungsnetzbetreiber 50Hertz hat ein HTW-Team ein Datentool zur Arbeitsmarkt- und Standortbewertung entwickelt — und später die lernende Organisation im Recruiting in den Blick genommen.
Wie findet ein großer Netzbetreiber Fachkräfte, bevor die Konkurrenz sie abwirbt? Für 50Hertz hat ein HTW-Team ein Datentool gebaut, das Arbeitsmarkt und Standorte vergleichbar macht — und später gefragt, wie das Recruiting selbst dazulernt. Wer den Arbeitsmarkt früh liest, sucht nicht mehr blind, sondern gezielt dort, wo Fachkräfte wirklich verfügbar sind.
Wie macht man Personalbeschaffung zur datenbasierten Standortentscheidung statt zur Bauchsache?
Die Ausgangslage
Die Energiewende treibt den Bedarf an Fachkräften — und der Wettbewerb um sie ist regional verschieden. 50Hertz wollte Recruiting auf eine belastbare Datengrundlage stellen.
Die Methode
Für das Regionalzentrum Süd entstand eine Arbeitsmarktanalyse, die steigende Branchen-Investitionen in Personalentwicklung und Beschäftigungszuwachs sichtbar macht — als Datentool zur Standort- und Recruiting-Bewertung. Ein späteres Projekt rückte die lernende Organisation im Recruiting in den Fokus.
Die Erkenntnis
Personalbeschaffung wird steuerbar, wenn man sie als Datenfrage behandelt: Wo investiert die Branche, wo entstehen Engpässe, wo lohnt der Aufbau? Das verbindet Arbeitsmarktdaten mit organisationalem Lernen.
Was hier erzählt wird Dieser Methoden-Fall beschreibt Vorgehen, Modell und verallgemeinerbare Erkenntnis der HTW-Forschung. Der Partner ist im öffentlichen HTW-Forschungskatalog genannt; vertrauliche Inhalte und Ergebnisse bleiben außen vor.
Vernetzt
Worauf dieser Fall aufsetzt — Modell, Feld, weitere Projekte.
Recruiting auf Daten stellen?
Ich entwickle datenbasierte Werkzeuge für Arbeitsmarkt- und Standortentscheidungen. Schildern Sie kurz Ihre Situation.