Wenn der Roboter zum Kollegen wird, ändern sich die Fähigkeiten
Beim Einsatz kollaborativer Roboter analysierte ein HTW-Team für BASF, wie sich die Fähigkeiten der Blue-Collar-Belegschaft verschieben — und entwickelte einen Re- und Upskilling-Ansatz dafür.
Was passiert mit den Fähigkeiten der Belegschaft, wenn ein Roboter zum Kollegen wird? Für BASF hat ein HTW-Team beim Einsatz kollaborativer Roboter analysiert, wie sich die Anforderungen an die Beschäftigten verschieben — und daraus einen Re- und Upskilling-Ansatz entwickelt. Nicht die Maschine ersetzt den Menschen; sie verändert, was er können muss.
Was müssen Produktionsmitarbeitende können, wenn ein kollaborativer Roboter neben ihnen arbeitet?
Die Ausgangslage
Kollaborative Roboter (Cobots) halten Einzug in die Produktion — und mit ihnen die Sorge vor Jobverlust. BASF wollte den Einsatz von der Kompetenzseite her gestalten, statt ihn nur technisch einzuführen.
Die Methode
Die HR-Analyse betrachtete, welche Tätigkeiten der Cobot übernimmt und welche neuen Anforderungen für die Blue-Collar-Workforce entstehen. Daraus entstand ein gezielter Re- und Upskilling-Ansatz — die Fähigkeiten verschieben sich von Ausführung hin zu Überwachung, Zusammenarbeit und Problemlösung.
Die Erkenntnis
Automatisierung ersetzt selten ganze Menschen, sie verschiebt Aufgaben. Wer früh in Upskilling investiert, macht aus der Bedrohung einen Aufstieg — der Leitfeld-Befund schon 2018 belegt.
Vernetzt
Worauf dieser Fall aufsetzt — Modell, Feld, weitere Projekte.
Automatisierung von der Kompetenzseite her gestalten?
Ich entwickle Re- und Upskilling-Ansätze für den Wandel durch Automatisierung und KI. Schildern Sie kurz Ihre Situation.