Was bleibt von der HR-Arbeit, wenn die KI die Routine übernimmt?
Schon 2018 untersuchte ein HTW-Team gemeinsam mit SAP, wie künstliche Intelligenz die Funktionen der Personalabteilung verändert — und welche Kompetenzen HR braucht, um nicht verwaltet zu werden, sondern gestaltend zu bleiben.
Was bleibt von der HR-Arbeit, wenn die KI die Routine übernimmt? Schon 2018 untersuchte ein HTW-Team mit SAP, wie KI die Funktionen der Personalabteilung verändert — und welche Kompetenzen HR braucht, um zu gestalten statt verwaltet zu werden. Die Antwort liegt nicht im Festhalten an Routine, sondern im Aufstieg zu strategischer Arbeit.
Welche HR-Tätigkeiten verschiebt die KI — und welche Kompetenzen rücken dafür in den Vordergrund?
Die Ausgangslage
KI hielt 2018 in die ersten HR-Prozesse Einzug — von der Vorauswahl im Recruiting bis zu Analytics. SAP wollte wissen, wie sich die Personalfunktion dadurch verändert und worauf sich HR-Teams vorbereiten müssen.
Die Methode
Das Team analysierte die HR-Funktionen entlang des Personal-Wertschöpfungsprozesses, identifizierte die durch KI automatisierbaren Tätigkeiten und leitete daraus ab, welche Kompetenzanforderungen an die verbleibende — und die neu entstehende — HR-Arbeit gestellt werden.
Die Erkenntnis
KI entwertet die Personalfunktion nicht, sie verschiebt ihren Schwerpunkt: von administrativer Verwaltung hin zu datengestützter Beratung, Steuerung und Organisationsgestaltung. Es ist dieselbe Bewegung, die das Team parallel im Corporate Finance fand — der Sachbearbeiter wird zum Gestalter.
Was hier erzählt wird Dieser Methoden-Fall beschreibt Vorgehen, Modell und verallgemeinerbare Erkenntnis der HTW-Forschung. Der Partner ist im öffentlichen HTW-Forschungskatalog genannt; vertrauliche Inhalte und Ergebnisse bleiben außen vor.
Vernetzt
Worauf dieser Fall aufsetzt — Modell, Feld, weitere Projekte.
KI verändert Ihre HR-Funktion — und Sie wollen vorbereitet sein?
Ich untersuche, welche Tätigkeiten sich verschieben und welche Kompetenzen zählen. Schildern Sie kurz Ihre Situation.